Vorlesungszyklus zum 70. Geburtstag der Palacky-Universität

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Österreichische Kurzfilmschau 2016

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Datum konání: 12. 10. 2016, 19:00
Místo konání: Divadlo na cucky, Wurmova 7, Olomouc

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Einladung zur Autorenlesung

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Datum konání: 5. října 2016 v 13:30 hodin

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Olmützer Kulturtage

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Datum konání: 4. – 8. 4. 2016

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Rezension: Anthologie der deutschmährischen Literatur.

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In der Zeitschrift Kulturpolitische Korrespondenz ist eine Recension des Buches von Lukáš Motycka und Barbora Veselá (Hrsg.) erschienen: Anthologie
der deutschmährischen Literatur. Antologie německé moravské literatury.

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Přednáška prof. Strigl o Marii Ebner-Eschenbach

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Migrace – přednášky profesorů FF UP v letním semestru

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Ein neues e-book

Unter Publikace finden Sie ein neues e-book von doc. Jörg Krappmann:

RELIGIONSKRISEN IN BÖHMEN AM VORABEND DES 1. WELTKRIEGS
Franz Machs „Religion der Zukunft“ im Vergleich zu Emil Mario Vacano, Otto von Leixner und Max Steiner

 

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Olomoucké hovory o němčině – Lucie Ceralová

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Jahrestreffen der Österreich-Zentren – Bericht

Von Donnerstag, dem 22. Oktober 2015, bis Sonntag, den 25. Oktober 2015 fand das Jahrestreffen der Österreich-Zentren im Konvikt, Univerzita Palackého Olomouc statt. Vertreter aus acht Österreich-Zentren präsentierten ihre Aktivitäten und Forschungsergebnisse.

Am Anfang jedes Vortragsblocks stellte der jeweilige Leiter die Aktivitäten seines Zentrums vor. So hob Howard Louthan aus Minneapolis, der den ersten Block eröffnete, die Zusammenarbeit mit dem Wiener Kunsthistorischen Museum hervor. Elisheva Moatti aus Jerusalem stellte drei Projekte des Zentrums in den Vordergrund (Kaiser Franz Joseph I. und das Heilige Land, Memory and Memorials und Jüdische Identität in Österreich). Ingeborg Fiala-Fürst aus Olomouc erläuterte das Konzept der „Olmützer Deutsch-Gespräche“, zu denen bekannte Persönlichkeiten eingeladen werden, um auf die Wichtigkeit der deutschen Sprache in Tschechien hinzuweisen. Am Samstag begann die Tagung mit dem Bericht von Georg Kastner, dem Leiter des Österreich-Zentrums in Budapest, der das Jahrbuch für Mitteleuropäische Studien vorstellte. Günter Bischof aus New Orleans erwähnte die Eröffnung des Austrian Marshall Plan Centers for European Studies und dessen Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck. Jeroen Duindam aus Leiden erwähnte die Kooperation mit der Foundation for Austrian Studies und machte das Publikum auf die Zeitschrift East European Politics aufmerksam. Am letzten Tag der Konferenz informierte Joseph Patrouch aus Edmonton die Teilnehmer über den neuen Holocaust-Lesesaal sowie über Forschungsstipendien. Der abschließende Vortragsblock gehörte dem Wiener Zentrum, dessen Leiterin Marija Wakounig etliche Konferenz- und Veranstaltungsprojekte in Wien präsentierte.

Im Rahmen der Tagung ließen sich drei Hauptlinien der Themenbereiche feststellen – die Politik bzw. Geschichte, Kultur bzw. Identität und Kunst. Quinten Somsen aus Leiden erklärte die Rolle des Reichshofrates und des Reichskammergerichts im Heiligen römischen Reich. Dylan Mohr aus Minneapolis beschrieb seine Forschung über die Tätigkeit der YMCA während des Prozesses der Repatriierung der Häftlinge aus den Arbeitslagern in Ost-Sibirien nach dem ersten Weltkrieg. Béla Teleky aus Budapest verglich die österreichisch-ungarischen Wirtschaftsbeziehungen in den Zeiten der Monarchie und nach ihrem Zerfall. Daniel Aschheim aus Jerusalem zeigte Bruno Kreisky als „unrecognized pioneer“ von einer vergleichbaren Bedeutung wie Willi Brandt und gleichzeitig auch als assimilierten Juden, der seinerzeit in Israel durch seine pro-palästinensische Politik heftige Emotionen auslöste. Die Entstehungsgeschichte und Erfolge der neuen tschechischen Partei ANO erleuchtete Tomáš Cirhan aus Leiden.

Einen Übergang zwischen den politisch-historischen und kulturellen Themen bildete der Beitrag von Barbara Ecker aus Wien, die ein Referat über die Frauenkriminalität in den Jahren 1880-1914 hielt. Sie konzentrierte sich auf Frauen, die aus Österreich-Ungarn nach Chicago emigrierten. Auch der Vortrag von Oldřich Břenek aus Olomouc gehörte zum Übergang zwischen den zwei Themenbereichen, da er sich mit der Entstehung und Entwicklung des österreichischen Deutsch befasste und an Hand der gesammelten Daten die Stellung der österreichischen Sprachvarietät innerhalb des deutschsprachigen Raumes beschrieb. Réka Szentivan aus Budapest stellte den Plan ihrer Dissertation vor, in der sie sich mit der mitteleuropäischen Kultur nach 1989 beschäftigt. Agnes Vass aus Edmonton griff die Problematik der ethnischen Ungarn in den Nachbarstaaten Ungarns auf. Die Nationalität war ein wichtiges Thema auch für Ferdinand Kühnel aus Wien, der Grabsteine der slowenischen Bevölkerung in Kärnten untersucht, um festzustellen, wie sich die Namen der in Österreich lebenden Slowenen auf Grabsteinen erhalten haben bzw. ob und warum sie verdeutscht wurden.

Kunst (genauer Literatur und bildende Kunst) war der letzte große Themenbereich. Meagan K. Tripp aus Minneapolis brachte dem Publikum Tanzvorstellungen von Ernst Jandls Gedichten nahe. Die Schwerpunkte waren die Verbindung von Sprache und Bewegung, das Erlebnis der Sprache in Bewegung. Max Zweig, einen wenig bekannten deutschjüdischen Schriftsteller aus Prossnitz, stellte Ivana Cahová aus Olomouc vor. Stefan Maurer aus New Orleans hielt ein Referat über die Bedeutung von Wolfgang Kraus, der als „graue Eminenz“ der österreichischen Literatur im 20. Jahrhundert galt. Sein Verdienst war vor allem die Gründung der Netze der Österreich-Bibliotheken in Ländern des ehemaligen Ost-Blocks. Die Verbindung von Literatur und bildender Kunst war das Thema von Noga Stiassny aus Jerusalem, sie präsentierte den Zusammenhang zwischen den Bildern von Anselm Kiefer und der Literatur von Ingeborg Bachmann. Jakub Zarzycki aus Edmonton setzte sich mit dem Schaffen der polnischen Maler in Italien auseinander und zog Parallelen zwischen ihnen und ihren italienischen Zeitgenossen. Ina Markova aus New Orleans erörterte die Problematik der bildlichen Darstellung des Anschlusses von 1938.

Die Organisatoren der Tagung haben für die Teilnehmer auch ein interessantes Rahmenprogramm zusammengestellt – unter Anderem eine Stadtführung durch das historische Zentrum von Olomouc, einen Besuch des Heiligenberges (Svatý Kopeček) und einen Rundgang in den Schlossgärten von Kremsier (Kroměříž) inklusive einer Schlossführung.

Markéta Hynešová (Doktorandin im Lehrstuhl für Germanistik)

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